Im Lungenkrebszentrum Johanniter Krankenhaus Oberhausen Niederrhein bündeln wir medizinische Kompetenz und menschliche Nähe. Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten eine individuelle, moderne und bestmögliche Versorgung zu ermöglichen.
Dafür arbeiten erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten Hand in Hand. Zum Lungenkrebszentrum gehören die Klinik für Lungen-und Bronchialheilkunde unter der Leitung von Chefarzt Fanar Othman (Johanniter Krankenhaus Oberhausen) und die Klinik für Thoraxchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Feras Al-Shahrabani (Johanniter Krankenhaus Oberhausen). Unterstützt durch ein starkes regionales Netzwerk aus niedergelassenen Partnern bieten wir eine ganzheitliche und nachhaltige Betreuung.
Wir verbinden neueste Erkenntnisse aus Forschung und Medizin mit einer interdisziplinären Zusammenarbeit, die unseren Patientinnen und Patienten zugutekommt. Dabei stehen Empathie und individuelle Begleitung stets im Mittelpunkt.
Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung.
Das Lungenkrebszentrum verpflichtet sich einem patientenzentrierten, ganzheitlichen Behandlungsansatz, der sich an folgenden Grundsätzen orientiert:
Unser Lungenkrebszentrum bietet eine umfassende, fachübergreifende Versorgung für Menschen mit Bronchialkarzinomen und anderen bösartigen Tumoren des Brustraums. Die Behandlung erfolgt in enger Kooperation der beteiligten Fachrichtungen, um eine bestmögliche Diagnostik, Therapieplanung und Nachsorge sicherzustellen.
Interdisziplinäre Diagnostik und Therapieplanung
Spezialisierte pneumologische Versorgung
Hochspezialisierte thoraxchirurgische Therapie
Nahtlose Betreuung über den Klinikaufenthalt hinaus
Mit dieser engen Zusammenarbeit schaffen wir ein Netzwerk, das Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs eine durchgängige, kompetente und individuell abgestimmte Behandlung ermöglicht – von der Diagnosestellung über operative oder nicht-operative Therapien bis zur Nachsorge.
Die meisten Lungentumoren sind bösartig und bedürfen einer interdisziplinären Behandlung, d. h. einer engen Kooperation von Onkologen, Strahlenärzten, Pneumologen und Thoraxchirurgen. Das ist vor allem deshalb erforderlich, damit die optimale Behandlung (Onkologie, Strahlentherapie, Thoraxchirurgie) eingeleitet werden kann. Frühe Lungentumoren werden durch die Entfernung des befallenen Lungenlappens behandelt, manchmal muss auch der ganze Lungenflügel einer Seite entfernt werden. Ob nach der Lungenoperation eine zusätzliche Chemo- oder Strahlentherapie notwendig ist, wird im Rahmen der wöchentlichen Tumorkonferenz besprochen.
Unsere engsten Partner sind die Pneumologen. Wenn bei unseren Patientinnen und Patienten noch Untersuchungen fehlen (Lungenfunktion, Spiroergometrie, Szintigrafie, Bronchoskopie u.a.), werden diese problemlos im Johanniter-Krankenhaus Oberhausen (JKO) in der Klinik für Lungen-und Bronchialheilkunde durchgeführt.
Therapie von Bronchialkarzinomen
Die Diagnose Lungenkrebs bedeutet immer einen Schock – für die betroffenen Patientinnen und Patienten, ihre Familien und Freunde. In unserer Klinik gelingt es uns aber seit vielen Jahren, mit verschiedenen Therapieansätzen (vor allem systemischer Chemotherapie), bei Bronchialkarzinomen gute Behandlungserfolge zu erzielen. Sowohl bei kleinzelligen als auch bei nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinomen kommen gegebenenfalls auch weitere Behandlungsmethoden wie strahlentherapeutische Maßnahmen oder auch die modernen Immuntherapien infrage. Generell gilt: Je früher die Erkrankung erkannt wird, umso größer sind die Heilungschancen.
Thorakale Onkologie
Ein besonderer Schwerpunkt unserer Klinik ist die thorakale Endoskopie und die thorakale Onkologie, dieser Schwerpunkt erfordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen (z.B. Thoraxchirurgie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie). Vor diesem Hintergrund versorgen wir fachübergreifend unsere Patientinnen und Patienten, die unter Bronchialkarzinom leiden um die optimale Betreuung für sie zu gewährleisten.
Ein wichtiger Partner in diesem Verbund ist die Klinik für Thoraxchirurgie, in der die Patientinnen und Patienten interdisziplinär in verschiedenen Konferenzen (z.B. Tumorkonferenz und Emphysemkonferenz) vorgestellt werden, um individuell und fallbezogen über die beste Therapie zu entscheiden.
Pneumologische Funktionsuntersuchungen
Unser Lungenfunktionslabor ermöglicht alle wichtigen Untersuchungen, um Funktionseinschränkungen der Lunge und der Atemwege zu erkennen und den Schweregrad der Erkrankung einzuschätzen. Dazu gehören die Spirometrie, also die Messung des Atemwegswiderstands, oder die Ergometrie mit Blutgasanalyse, die uns Auskunft über den Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt im Blut und die Leistungsfähigkeit der Patienten gibt. Mit den Ergebnissen dieser aufwändigen diagnostischen Verfahren können wir unseren Patientinnen und Patienten anschließend die jeweils optimale Therapie anbieten.
Minimal-invasive Chirurgie
Neben den klassischen „offenen Verfahren“ über eine Eröffnung des Brustkorbs führen wir seit vielen Jahren bei zahlreichen thorakalen (z. B. Pneumothorax, Pleuraerguss, Pleuraempyem, Lungenkrebs) die sog. Knopflochchirurgie durch, auch als Minimal-Invasive Chirurgie („MIC“) bezeichnet. Mit dieser Methode erreichen wir nicht nur gute kosmetische Ergebnisse, auch der gesamte Verlauf nach dem Eingriff ist weniger schmerzhaft und die Verweildauer ist oft deutlich kürzer als bei den „offenen“ Techniken. Allerdings gibt es auch einige Patienten, bei denen nach wie vor eine Eröffnung des Brustkorbs unerlässlich ist, damit die Erkrankung adäquat behandelt werden kann.
Roboterassistierte Operation (DaVinci®-System)
Bei uns sind roboterassistierte Eingriffe mit dem DaVinci®-System möglich. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des minimal-invasiven Operationsverfahren. Das Robotersystem gewährleistet bei den Eingriffen maximale Präzision und Sicherheit.
Aktuell oder in Kürze verfügbare Studienoptionen für Patientinnen und Patienten mit Bronchialkarzinom:
Onkotrakt
Psychosoziales Register zur epidemiologischen longitudinalen Untersuchung der Belastung von Krebspatienten (weitere Informationen zu Onkotrakt)
CRISP
Klinische Plattform zur Erforschung molekularer Veränderung und der Behandlung von (Nicht-)Kleinzelligem Lungenkrebs.
Es werden Daten über die Erkrankung und deren Behandlung gesammelt und ausgewertet. Das Ziel ist die Erstellung einer umfangreichen Datenbank zum aktuellen Stand der Diagnose und Therapie von Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs. Die Ergebnisse werden Aussagen zum Zusammenhang zwischen Erkrankung, Behandlung und Biomarkern sowie zu Erfolgsaussichten einzelner Therapien ermöglichen.
Wir bieten unseren Patienten ein umfassendes Unterstützungsangebot, was Ihnen während und nach Ihrer Behandlung zur Seite steht. Dazu zählen psychoonkologische und psychosoziale Betreuung, Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe sowie Beratungen durch unseren Sozialdienst.
Eine Übersicht zu den verschiedenen Angeboten finden Sie hier.
Chefarztsekretariat Klinik für Thoraxchirurgie (Dr. med. F. Al-Shahrabani)
Britta Banse
Chefarztsekretariat Klinik für Lungen-und Bronchialheilkunde (F. Othman )
Mina Kesko
Dienstags und donnerstags: 9.00-15.00 Uhr
Gespräche mit Angehörigen der Patientinnen und Patienten erfolgen nach Vereinbarung mit dem Sekretariat.
Privatambulanz
Termine können Sie gerne kurzfristig nach Absprache erhalten.
Bei ambulanten Untersuchungen (Bronchoskopie und Pleurapunktion) bitten wir Sie, einen Termin mit uns zu vereinbaren. Bringen Sie auch bitte eine Überweisung eines niedergelassenen Lungenfacharztes mit.
Mit folgendem Formular können Sie Weaningpatienten bei uns anmelden