Wenn das Krebsrisiko in der Familie liegt

Das Zentrum für Hereditäre Tumore am BETHESDA Krankenhaus Duisburg

Pressemitteilung: Der 29. Februar ist der seltenste Tag – nur alle vier Jahre taucht er in unseren Kalendern auf. Ein durchaus passendes Datum also für den „Tag der seltenen Erkrankungen“ (Rare Disease Day), der weltweit immer am letzten Tag des Monats Februar begangen wird, um auf seltene Krankheiten und die von ihnen betroffenen Patientinnen und Patienten aufmerksam zu machen.
In der Europäischen Union gilt eine Erkrankung dann als selten, wenn sie bei nicht mehr als fünf von 10.000 Menschen auftritt. Also zum Beispiel diejenigen Krebserkrankungen, deren Ursache in einer genetischen Veranlagung der Betroffenen liegt, was auf etwa fünf Prozent aller Krebsfälle zutrifft.

Das Zentrum für Hereditäre (= erblich bedingte) Tumore am BETHESDA Krankenhaus Duisburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, Patientinnen und Patienten mit einem solchen erblich und familiär bedingten erhöhten Krebsrisiko zur Seite zu stehen und – im Fall einer frühzeitigen Diagnosestellung – den Ausbruch der Erkrankung nach Möglichkeit zu verhindern. Dazu nutzt das ZHT unter der Leitung von Prof. Dr. Gabriela Möslein die modernsten Möglichkeiten der genetischen Beratung und Diagnostik und, falls nötig, innovative, multimodale Tumortherapien. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt allerdings in der Prävention, d.h. der Vermeidung einer Krebserkrankung bei einer erhöhten Risikokonstellation in den Genen. Gerade die Ermittlung der individuellen Risiken durch genetische Diagnostik wird aktuell noch zu selten genutzt – dabei kann sie lebensrettend sein und dazu beitragen, Krebs zu vermeiden oder in einem frühen, noch gut therapierbaren Stadium zu entdecken. Auch durch seine Einbettung in das zertifizierte Darmkrebszentrum und das zertifizierte Gynäkologische Krebszentrum am BETHESDA hat das ZHT dann die Möglichkeit, für jeden Fall eine maßgeschneiderte Behandlung zu konzipieren und umzusetzen.

Patientinnen und Patienten, in deren Familien ein gehäuftes Auftreten von Krebsfällen zu beobachten ist oder die Erkrankung bereits in jungen Jahren (vor dem 50. Lebensjahr) vorkommt, können sich im Zentrum für Hereditäre Tumore am BETHESDA Krankenhaus zunächst ausführlich beraten lassen. Im Mittelpunkt der Arbeit von Prof. Dr. Gabriela Möslein und ihrem Team steht dabei eine patientenorientierte, personalisierte Herangehensweise als Schlüssel zu einer effektiven Prävention und Behandlung.

Für weitere Informationen oder um einen Termin für eine solche Beratung zu vereinbaren, können Patientinnen und Patienten das Zentrum für Hereditäre Tumore unter der Telefonnummer 0203/6008-3152 oder unter der Mailadresse zht.bethesda@evkln.de kontaktieren.

Journalistenkontakt:
Stefan Wlach
Marketing und Unternehmenskommunikation
Evangelisches Klinikum Niederrhein gGmbH
Evangelisches Krankenhaus BETHESDA zu Duisburg GmbH
Fahrner Str. 133
47169 Duisburg
Tel.: 0203 508-1508
E-Mail: stefan.wlach@evkln.de
www.evkln.de

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