Weiterbildung in NADA-Akupunktur am Johanniter Krankenhaus Oberhausen erfolgreich abgeschlossen

Kürzlich hat am Johanniter-Krankenhaus Oberhausen eine zertifizierte Weiterbildung zur NADA-Akupunkteurin bzw. zum NADA-Akupunkteur stattgefunden. An dem inzwischen dritten Kurs dieser Art nahmen 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der psychiatrischen Pflege teil. Die viertägige Fortbildung wurde von Dr. med. Summa Lehmann von der NADA Deutsche Sektion e. V. geleitet und vermittelte sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Anwendungen. Mit dem erworbenen Zertifikat sind die Teilnehmenden künftig dazu berechtigt, Akupunkturbehandlungen nach ärztlicher Anordnung durchzuführen.

Die NADA-Akupunktur wurde ursprünglich entwickelt, um den Suchtdruck bei suchtkranken Menschen zu reduzieren. Darüber hinaus kann die Methode auch bei weiteren Beschwerden, wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder chronischen Schmerzen, unterstützend eingesetzt werden. Am Johanniter Krankenhaus Oberhausen kommt die NADA-Akupunktur im Rahmen der ärztlichen Delegation zum Einsatz. Die fachliche Umsetzung wird von Dr. Thomas Alberti begleitet. Züleyha Kursunlu, psychosoziale Beraterin und NADA-Fortbildungsassistentin, sorgt zudem für die kontinuierliche Qualitätssicherung, indem sie regelmäßig Refresherkurse und NADA-Zirkeltreffen organisiert.

„Aktuell haben wir 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Akupunktur ausgebildet sind, und sind damit in der Region bereits gut aufgestellt. Besonders wertvoll ist, dass sie Möglichkeit erhalten, diese Weiterbildung zu absolvieren. Mein Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement sowie den Teams auf den Stationen, die diese Zeitinvestition unterstützen“, sagt Achim Gregorius, der zuständige Pflegedienstleiter im Bereich Psychiatrie am Johanniter Krankenhaus Oberhausen.

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