Evangelisches Krankenhaus Duisburg-Nord

Medizinisches Leistungsspektrum

Wirbelsäulenchirurgie

Chronische Schmerzsyndrome der Wirbelsäule


- Bandscheibenvorfall
- Spinalkanalstenose (enger Wirbelkanal)
- Bandscheibenprothese
- Perkutane minimal-invasive, stabilisierende Wirbelsäulenchirurgie
- Stabilisierender Wirbelsäulenchirurgie
- Endoskopische Bandscheibenoperation


Tumore der Wirbelsäule und des Rückenmarks


- Meningeom
- Neurinom
- Ependymom
- Astrozytom


-Missbildungstumore


 



  • Entzündungen der Wirbelsäule und des Wirbelkanals


- Entzündung des Wirbelkörpers (Spondylitis)
- Entzündung des Wirbelkörpers und der Bandscheibe (Spondylodiszitis)
- spinaler Abszess


Schmerztherapie

Neuromodulation (Implantation von Generatoren zu rückenmarknahen Stimulation bei chronischen Schmerzen-SCS)

stationäre komplexe schmerztherapeutische Behandlung, gemeinsam mit den Schmerztherapeuten der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Notfallmedizin

Was sind chronische Schmerzen?

Erkrankungen peripherer Nerven

- Karpaltunnelsyndrom (CTS)
- Sulcus nervi ulnaris Syndrom/Kubitaltunnelsyndrom (SNUS)
- Neurinom/Neurofibrom

Hirntumor

  • - Astrozytom

    - Oligodendrogliom

    - Anaplastisches Astrozytom

    - Anaplastisches Oligodendrogliom

    - Glioblastom (unter 5-ALA)

    - Gliosarkom

    - Meningeom

  • - Wach OP


Stereotaktische Hirntumorbiopsie


Schädelbasis-und Hypophysenchirurgie

- Hypophysenadenom
– Meningeome der Schädelbasis
- Schwannome der Hirnnerven (z.B. Vestibularis-Schwannom/Accusticusneurinom
- Chordom
- Chondrosarkom
- Knochentumoren der Schädelbasis
- Metastasen der Schädelbasis

- Trigeminusneuralgie
- Glossopharyngeusneuralgie

Erkrankungen der Hirngefäße

- Aneurysma der Hirngefäße
- Arteriovenöses Angiom
- Durale arteriovenöse-Fistel (durale AV-Fistel)
- Spinale arteriovenöse Fistel (spinale AV-Fistel)
- Kavernöses Hämangiom (Kavernom)
- Subarachnoidalblutung
- Hirnblutung
- Durchblutungsstörungen des Gehirns (Schlaganfall-maligner Mediainfarkt)

- Trigeminusneuralgie
- Glossopharyngeusneuralgie

Hydrocephalus

- Aquäduktstenose (endoskopische Operation)
- Normaldruckhydrozephalus (NPH)
- Ventrikuloperitonealer Shunt
- Lumboperitonealer Shunt
- Ventrikulopleuraler Shunt

Trigeminusneuralgie

Der Trigeminusnerv, der 5. Hirnnerv, kann verantwortlich sein für Schmerzen im Kopf-und Gesichtsbereich. Häufig kann als Ursache eine zu enge Lagebeziehung zwischen einer

Hirnschlagader, der Arteria cerebelli superior, und dem Nerven selbst verantwortlich sein, so dass es möglich und ziel führend sein kann, in einer Routineoperation diese Trennung von

Gefäß und Nerven vorzunehmen. Dieser Eingriff ist über einen kleinen Schnitt hinter dem

Ohr möglich.


NPH (Normaldruckhydrocephalus)

Bei einigen Patienten kann im Alter neben einer physiologischen Atrophie des Gehirns

(altersbedingte Rückbildung der Hirnmasse) auch eine Verschlechterung des Gangbildes und der Blasenfunktion in Kombination mit Vergesslichkeit auftreten, die aufgrund des gestauten Nervenwassers bedingt ist. Dieser sogenannte Nonnaldruckhydrozephalus ( NPH) kann

operativ beseitigt werden.


Orbitachirurgie

Es kann leider auftreten, dass einige Tumoren im Bereich der Augenhöhle wachsen, hier

zwischen verschiedenen Augenmuskeln, so dass eine Operation eine Hilfe darstellen kann.

Diese Art der Orbitachirugie können wir in unserem Hause über einen kleinen Schnitt im

Bereich der Augenbraue vornehmen.


Hirnblutungen

Hirnblutungen sind Blutungen im Bereich des Gehirns, der Reserveräume des Gehirns oder

im Bereich der Hirnhäute (subdural oder epidural) und auch des Kleinhirns, die je nach Größe und Lage notfallmäßig operiert werden müssen. Dies ist mit allen modernen Mitteln der

Neurochirurgie möglich.


Aneurysma

Gefäßaussackungen im Bereich der Hirnschlagadern, die aufgrund ihrer Gefäßarchitektur bei z.B. Blutdruckkrisen platzen können, nennt man Aneurysmata. Aneurysmata werden

heutzutage überwiegend endovaskulär, das heißt auf dem nichtoperativen Weg, über die

Blutgefäße durch die interventionellen Neuroradiologen behandelt, in einigen Fällen ist aber auch das operative Ausschalten mit einem Titanclip die geeignete Methode, so dass die

Aneurysmata in unserem Zentrum interdisziplinär besprochen werden und dann die

bestmögliche Therapie genutzt wird.


Angiome

Angiome sind Veränderungen, die es auch im Gehirn geben kann, die bluten können können, und daher werden diese ebenso interdisziplinär besprochen, wonach dann entschiedenwird , ob diese auf dem Gefäßwege ( endovaskulär) oder operativ zum Schutz vor einer Hirnblutung ausgeschaltet werden können.


Cavernome

Cavemome sind häufig vorkommende, benigne (gutartige) Blutschwämmchen, die selbst

wenn sie rupturieren, keine Massenblutung auslösen. Je nach Größe und Lage werden diese beobachtet oder operativ mikrochirurgisch entfernt.


Spinale Tumore

Es gibt eine Vielzahl von spinalen Tumoren, gutartige wie weniger gutartige und auch

maligne Formen, die mit dem Mikroskop elektrophysiologisch kontrolliert über kleine

Knochenöffnungen an der Wirbelsäule von uns routinemäßig operiert werden können.


Bandscheibenvorfall

Diese gibt es an der Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule. Je nach Druck auf den abgehenden Nerven kommt es zu einem ausstrahlenden Schmerzband z.B. in den Ann oder das Bein, und wenn die Möglichkeit der konservativen und physiotherapeutischen

Behandlung nicht mehr möglich ist, ist es möglich, eine Infiltrationsbehandlung an der

Wirbelsäule vorzunehmen (Periradikuläre Infiltration, PRT) oder sogar zu operieren.

Bei Auftreten von Lähmungserscheinungen ist die Operation das Mittel der Wahl. Diese wird mikrochirurgisch oder endoskopisch, dies vorzugsweise im Bereich der tiefen

Lendenwirbelsäule, durchgeführt. Auch bei auftretenden Myelopathien

(Durchblutungsstörungen des Rückenmarkes) sind wir in der Lage, durch

Standardoperationen das Rückenmark zu entlasten.


Endoskopische Bandscheiben-Operation im Bereich der Lendenwirbelsäule
Halswirbelsäule
Cervikale Myelopathie
Spinalkanalstenose
Schädeldachplastiken

Sollte die Schädelkalotte (Schädelknochen) aus Gründen von erhöhtem Hirndruck, nach einer Hirnblutung oder z.B. einem schweren Schädel-Hirn-Trauma, zur vorübergehenden

Druckentlastung entfernt worden sein, ist das Wiedereinsetzen des Schädelknochens möglich. Es ist aber auch möglich, aus Knochenzement eine Plastik zu formen oder eine angepasste

Schädeldachplastik einzusetzen. Diese Eingriffe erfolgen alle in Vollnarkose.


Schädelhirntrauma

Als überregionales Traumazentrum sind wir in der Lage, zusammen mit den Kollegen der

Anästhesie, Neuroradiologie, Unfallchirurgie, Neurologie und Mund-Kiefer­

Gesichtschirurgie, auch jegliche Formen von Schädel-Hirn-Traumata, z.B. nach

Absturztrauma oder Verkehrsunfällen, zu versorgen.


Periphere Nervenchirurgie

Am bekanntesten ist das CTS, Carpaltunnelsyndrom, bei dem es vornehmlich in der Nacht zu Schmerzen der ersten 3 Finger der betroffenen Hand kommt, zu Kribbelsensationen und Schmerzen im Bereich des Unterarmes und der Hand, die nach neurologischer Messung dann in einem kleinen, in lokaler Betäubung durchzuführenden Eingriff, durch Spaltung des sog. Karpalbandes, entlastet werden können.


Kinderneurochirurgie

Wir haben das Zertifikat für die Kinderneurochirurgie und sind über die Kinder

Intensivstation unseres angeschlossenen Herzzentrums in der Lage, auch Kindern neurochirurgische Operationen anzubieten.


Fluoreszenz-gestützte Mikrochirurgie von Hirntumoren (ALA)
Neuronavigation
Intraoperatives Neuromonitoring zur fortlaufenden Funktionsüberwachung von Gehirn und Rückenmark (IOM)

Auch wenn Sie in Narkose liegen, sind wir an Ihrer Seite.

IOM bedeutet, dass wir während der OP wichtige Zentren im Bereich des Gehirns und auch des Rückenmark überwachen. Speziell geschulte Mitarbeiter nehmen die elektronischen Impulse auf und überwachen damit das operative Vorgehen.

Zu diesen elektronischen Impulsen zählen:



  • Somatosensible evozierte Potentiale (SSEP)

  • Akustisch evozierte Potentiale (AEP)

  • Visuell evozierte Potentiale (VEP)

  • Elektromyographie (EMG)

  • Elektroencephalogramm (EEG)

  • Direkte kortikale Stimulation (DCS)

  • Direkte Nervenstimulation (DNS)


Endoskopische Operationen (Aquäduktstenose, Hypophysenoperation)
Intraoperative 3-D Röntgenuntersuchungen bei stabilisierenden Wirbelsäuleneingriffen (auch perkutane minimalinvasive Operationen)

Stabilisierende Eingriffe an der Wirbelsäule, heutzutage vermehrt perkutan, also minimalinvasiv durch die Haut durchgeführt, werden unter einer modernen 3-D Röntgenanlage durchgeführt. Dies sichert eine absolut exakte Lage der eingebrachten Implantate.