Klinik für Gefäßchirurgie Duisburg

Kompressionssysndrome

ZUM BEITRAG ÜBER DAS WILKIE SYNDROM IM ZDF BEI „VOLLE KANNE“

Ansprechpartner:
Oberarzt J. Al Maqablah
Leitung Sektion Kompressionssysndrome
Kontakt über das Sekretariat der Klinik für Gefäßchirurgie
Tel.: +49 (0) 2064 42 2303

Wilkie /Arterie mesenterica superior Syndrom

Das Wilkie Syndrom oder Arteria mesenterica superior Syndrom(Englisch: SMA-syndrome) ist sehr seltene Kompressionssyndrom. Das Syndrom wird durch die Kompression des 3. Abschnittes des Duodenums durch den in den Abgangswinkel der Arteria mesenterica superior verursacht. Die Patientin klagen etwa 20 Minuten nach dem Beginn der Nahrungsaufnahme über starke Oberbauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl, und Gewichtsabnahme bis hin zur Kachexie. Die typische chirurgische Operation ist eine Gastro-/Duodenojejunostomie oder eine Y Roux Rekonstruktion. In unserer Abteilung führten wir als Therapieform des Wilke Syndroms die infrarenale Arteria mesenterica superior Transposition und somit die Kompression und der Kontakt zum Zwölffingerdarm durch die Arteria mesenterica superior werden aufgehoben und so eine normale Magen-Darm-Passage gewährleistet.

 

Truncus –coeliacus Kompressionssyndrom /Dunbar-oder Ligamentum-arcuatum-Syndrom, englisch: median arcuate ligament syndrome (MALS)

Dieses Syndrom entsteht durch eine Einklemmung der oberen Darmarterie (Truncus coeliacus) und des auf ihm liegenden Ganglion coeliacums (Plexus solaris) durch Zwerchfell Schenkel (Ligamentum arcuatum). Die Beschwerden sind Oberbauchschmerzen, Brustschmerzen, sowie vegetative Symptome z.B. Schwindel, Kollapsneigung, Übelkeit, Herzrasen.

Die Therapie des Dunbar-Syndroms erfolgt durch die Dekompression des Truncus coeliacus, diese führten wir durch eine Laparotomie (Bauchschnitt) mit dem Ziel das Ligamentum arcuatum zu resezieren um ein Platz für den Truncus coeliacus zu schaffen.