
Mittels dieser Methode erzeugt man Schnittbilder des menschlichen Körpers in beliebiger Richtung mit Hilfe des physikalischen Phänomens der Kernspinresonanz. Mit dieser Technik können Bilder in allen Raumebenen mit sehr hoher Weichteilauflösung erzeugt werden.

Im Gegensatz zum Ultraschall oder zur Computertomographie wird bei der MRT die Information durch Anregung bestimmter Atome (Wasserstoffkerne=Protonen) mit Radiowellen gewonnen. Die Dichteverteilung dieser Kerne im Gewebe sowie ihre Bindung an andere Atome beeinflussen die Signale, die aus dem Körper empfangen und in Bilder umgewandelt werden. Eine Röntgenstrahlenbelastung tritt dabei nicht auf.
Der Patient liegt bei der Untersuchung auf einem beweglichen Tisch, der durch eine Öffnung in einen großen und sehr starken Magneten (bis zum einhunderttausendfachen des Erdmagnetfeldes) hinein geschoben wird. Um den zu untersuchenden Körperteil wird eine Radiospule gelegt. Durch Anregungspulse, die der Patient als Klopfgeräusch wahrnimmt, werden Aufnahmen der Untersuchungsregion in frei wählbaren Körperebenen angefertigt.
Die MRT wird vor allem für Untersuchungen des Gehirns, des Gesichts, der Augen, der Wirbelsäule und des Rückenmarks sowie der Gefäße (Arterien und Venen) eingesetzt.
Sie gestattet es, krankhafte Veränderungen der Weichteile besser zu erkennen. Noch schneller als mit der Computertomographie können die besonderen Techniken der Magnetresonanztomographie (MRT) Schlaganfälle innerhalb von Minuten exakt lokalisiert und auf mögliche Ursachen analysiert werden. Winzige Tumoren, Hirnabbauprozesse, Gefäßmissbildungen, Gehirnhautentzündungen, Anfallsursachen (Epilepsie) oder Folgeschäden nach Unfällen lassen sich gut differenzieren. Außerdem lässt sich in der MRT das Strömungsverhalten von Blut oder Liquor (Nervenwasser) direkt messen.









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