
Die konventionelle Röntgendiagnostik basiert auf Erzeugung von Röntgenstrahlen, die den Patienten durchdringen und zu einer Bildgebung in Form eines Röntgenbildes oder einer Röntgendurchleuchtung geeignet sind. Damit basiert die konventionelle Röntgendiagnostik unmittelbar auf dem von W. C. Röntgen beschriebenen Prinzip der Röntgentechnik.
Nichtsdestoweniger sind während der vergangenen 100 Jahre vielfältige technische Entwicklungen auch in der konventionellen Röntgendiagnostik erfolgt, die insbesondere im Hinblick auf Bildqualität und nachhaltig reduzierter Strahlendosis das ursprüngliche Röntgenverfahren verändert haben (Filmfolienverstärkung, Digitalisierung).
Die konventionelle Röntgendiagnostik stellt unverändert die Basisdiagnostik in der bildgebenden Medizin dar, die bei Bedarf durch weitergehende bildgebende Untersuchungen (z. B. Computertomographie) ergänzt werden kann. Unter den verschiedenen Verfahren der konventionellen Röntgendiagnostik haben die größte Bedeutung die Röntgenuntersuchung des Brustkorbes und der Knochen, nachgeordnet die Röntgenuntersuchung des Magen-Darm-Traktes, der Nieren und der harnableitenden Wege.