Myelographie

Dieses bildgebende Verfahren wird eingesetzt bei Erkrankungen im bzw. am Wirbelsäulenkanal, wenn nicht-invasive Verfahren, wie CT, MRT und konventionelles Roentgen die Ursache einer Erkrankung nicht klären können.

Hierzu werden mit einer dünnen Nadel Kontrastmittel in den unteren Wirbelsäulenkanal gespritzt und dann Röntgenaufnahmen in verschiedenen Körperlagen angefertigt, wodurch Erkrankungen, die den Wirbelkanal einengen bzw. auf Nerven drücken (Bandscheibenvorfälle, Tumore u.a.), nachweisbar werden.
Infolge der modernen, hochwertigen Untersuchungsmöglichkeiten mit CT und MRT hat die Myelographie weitgehend an Bedeutung verloren und wird deshalb in der Regel nur noch bei unklaren Untersuchungsbefunden zusätzlich eingesetzt bzw. wenn diese nicht-invasiven Untersuchungen aus bestimmten Gründen nicht durchführbar sind (z.B. dürfen Herzschrittmacherträger nicht in das MRT).

Notwendig wird die Myelographie dann, wenn die Ursache von Erkrankungen zu klären sind, die nur in Belastungssituationen der Wirbelsäule z.B. beim Stehen, unter Drehung oder Heben von schweren Lasten auftreten. Die diagnostische Aussagekraft der Untersuchung wird außerdem um einiges erhöht wenn anschließend eine computertomographische Untersuchung des kranken Wirbelsäulenabschnittes durchgeführt wird.
Die Myelographie wird bei uns unter stationären Bedingungen durchgeführt.

Normaler Befund
Hochgradige Einengung des Spinalkanales in 3 Etagen
Verkürzung einer Nervenwurzeltasche rechts (durch einen Bandscheibenvorfall)

Leitung der Zentralen Abteilung

Privatdozent Dr. med. Ulrich Missler
Chefarzt
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Sekretariat und Erreichbarkeit

Frau Andrea Lang
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Montag - Donnerstag von 7.15 - 15.30 Uhr
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