Häufig gestellte Fragen

Welche Berufsgruppen arbeiten im Sozialpädagogischen Fachdienst des Klinikums?

Im Sozialpädagogischen Fachdienst arbeiten ausschließlich Dipl.-Sozialarbeiter/innen, Dipl.-Sozialpädagogen/innen, Sozialarbeiter/innen/ -pädagogen/innen B.A. und Sozialarbeiter/innen/ -pädagogen/innen M.A.
Die Mitarbeiter des Sozialpädagogischen Fachdienstes sind Angestellte des Klinikums.

Wann wird der Sozialpädagogische Fachdienst tätig?

Gemäß Bestimmungen des Krankenhausgesetzes NRW wird der Sozialpädagogische Fachdienst auf Wunsch der Patientinnen und Patienten unseres Hauses tätig. Häufig werden die Mitarbeiter/innen des Sozialpädagogischen Fachdienstes auch durch andere Berufsgruppen des Klinikums oder durch Bezugspersonen der Patientinnen und Patienten wie z.B. Angehörige, Betreuer/innen, Bekannte usw. über soziale Probleme informiert und um Hilfe gebeten. Grundsätzlich sollte so früh wie möglich bei sich abzeichnenden Problemen eine Kontaktaufnahme zum Sozialpädagogischen Fachdienst erfolgen.

Entstehen den Patientinnen und Patienten des Klinikums zusätzliche Kosten, wenn die Hilfe des Sozialpädagogische Fachdienstes in Anspruch genommen wird?

Nein, das Angebot des Sozialpädagogische Fachdienstes ist kostenlos.

Bei welchen Problemen kann der Sozialpädagogische Fachdienst helfen?

Der Sozialpädagogische Fachdienst kann bei allen Fragen rund um die nachstationäre Versorgung, die Patientinnen und Patienten unseres Klinikums im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung oder Behinderung haben, in Anspruch genommen werden. In den Informationen der einzelnen Betriebsteile sind das Angebotsspektrum und die Tätigkeitsschwerpunkte der Mitarbeiter/innen des Sozialpädagogische Fachdienstes beschrieben.

Nach der Krankenhausentlassung zeichnet sich ein ambulantes Versorgungsproblem bei einer Patientin oder eines Patienten des Klinikums ab. Kann der Sozialpädagogische Fachdienst auch bei diesem Problem helfen?

Bei ambulanten Versorgungsproblemen von Patientinnen und Patienten arbeitet der Sozialpädagogische Fachdienst eng mit der „Überleitungspflege“ unseres Klinikums zusammen. Der Sozialdienst bietet Beratungsgespräche an, wenn sich psychosoziale Probleme im Zusammenhang mit einer Erkrankung oder Behinderung im ambulanten Rahmen ergeben. Ebenso informiert der Sozialpädagogische Fachdienst über das Leistungsspektrum verschiedener ambulanter Hilfen gemäß den Bestimmungen der Sozialgesetzbücher. Die konkrete Vermittlung ambulanter Hilfen wie z.B. Hilfsmittel, Pflegedienste, Hilfsdienste usw. erfolgt durch die Mitarbeiter/innen der Überleitungspflege in den einzelnen Betriebsteilen unseres Klinikums.

Überleitungspflege/Pflegedienst

Wie vertraulich geht der Sozialpädagogische Fachdienst mit den Daten und Informationen von Patientinnen und Patienten des Klinikums um?

Die Mitarbeiter/innen des Sozialpädagogischen Fachdienstes unterliegen wie alle anderen Mitarbeiter/innen des Klinikums der Schweigepflicht. Dementsprechend werden die Grundsätze des Datenschutzes beachtet.

Werden bei der Beratung und Vermittlung verschiedener Hilfen durch den Sozialpädagogischen Fachdienst bestimmte Anbieter oder Einrichtungen bevorzugt?

Nein, die Beratungs- und Vermittlungstätigkeit des Sozialpädagogische Fachdienstes ist neutral. Unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse und Wünsche unserer Patientinnen und Patienten werden entsprechende Hilfen angeboten. Der Sozialpädagogische Fachdienst kooperiert dabei mit allen ambulanten und stationären Diensten und Einrichtungen außerhalb des Krankenhauses.

Regelt der Sozialpädagogische Fachdienst auch nach der Entlassung die sozialen Probleme von Patientinnen und Patienten des Klinikums?

Sollten sich unmittelbar nach der Krankenhausbehandlung von Patientinnen und Patienten unseres Klinikums Fragen und Probleme, die sich im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung oder Behinderung ergeben, stehen die Mitarbeiter/innen des Sozialpädagogischen Fachdienstes selbstverständlich als Ansprechpartner/in zur Verfügung. In der Regel können jedoch die entsprechenden Beratungs- und Hilfsangebote der verschiedenen sozialen Einrichtungen der Kommunen, der freien Wohlfahrtspflege oder der privaten Dienstleistungsunternehmen außerhalb des Krankenhauses in Anspruch genommen werden.